Wir freuen uns ganz besonders, dass wir die Arbeit der Mehrgenerationenhäuser und Familienzentren im Land Brandenburg im Rahmen einer Ausstellung im Foyer des Landtages Brandenburg in Potsdam zeigen dürfen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Geöffnet ist der Landtag für Besucherinnen und Besucher werktags von 8 bis 18 Uhr.

Mit farbenfrohen Themenbannern, multimedialen Einblicken, vielfältigen Exponaten aus dem Alltag sowie Zitaten können sich Besucher und Besucherinnen über die vielschichtigen Wirkungsfelder der Einrichtungen, deren Standorte und den großen gesellschaftlichen Mehrwert informieren. Die Ausstellung wurde von Julia Dittrich so konzipiert und gestaltet, dass sie die Arbeit der etwa 60 Familienzentren – knapp 40 sind gleichzeitig ein Mehrgenerationenhaus – praxisnah und authentisch erlebbar macht.

Eröffnet wurde die Ausstellung durch Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke, die in ihrem Grußwort die Bedeutung der Begegnungshäuser hervorhob: „Hier wird eingeübt, was unser Gemeinwesen trägt: einander Zuhören, Respekt vor Vielfalt, Teilhabe statt Ausgrenzung, Gespräch statt Vorurteil, Verantwortung statt Wegsehen. Diese Orte vermitteln demokratische Grundwerte, ohne sie an die Wand zu schreiben. Sie leben Solidarität, ohne sie zu verordnen. Sie bauen Brücken – zwischen den Menschen untereinander, zwischen Nachbarschaft und Verwaltung, zwischen Menschen und Institutionen, zwischen Alltag und Politik.“

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Eröffnungsrede der Landtagspräsidentin (PDF)

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Musikalisch eindrucksvoll umrahmt durch die Jazzcombo aus dem Mehrgenerationenhaus/Familienzentrum Schönefeld fanden sich im anschließenden Podiumsgespräch unter dem Motto „füreinander – miteinander“ folgende Personen:

Nadine Graßmel (MdL), Mitglied des Vergabeausschusses der Stiftung „Hilfe für Familien in Not“
Antje Warwas, Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses/ Familienzentrums Brück
Renate Müller-Schäfer, Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses/Familienzentrums Königs Wusterhausen
Rainer Liesegang, Leiter Abteilung 2 – Soziales, Familie und Pflegepolitik, Ministerium für Gesundheit und Soziales, Marieke Lüttger, Leiterin der Servicestelle Familienzentren im Land Brandenburg
Wolfgang Biernath, Ehrenamtlicher im Mehrgenerationenhaus/Familienzentrum Falkensee.
Moderiert wurde das Podiumsgespräch von Anne Groß, Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses/Familienzentrums Spremberg in Vertretung für Mirjam Brademann. 

Ein herzliches Dankeschön für die wertschätzenden Eröffnungsworte an die Landtagspräsidentin Frau Prof. Dr. Ulrike Liedtke, die tolle Zusammenarbeit mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landtages während des Vorbereitungsprozesses und die rundum gelungene Ausstellungseröffnung.

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https://www.landtag.brandenburg.de/de/ausstellung_familienzentren_und_mehrgenerationenhaeuser_im_land_brandenburg/47331

 

 

 

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Wieder liegt ein ereignisreiches Jahr hinter uns. Wir blicken auf die erfolgreiche Ausstellungseröffnung im Mai 2025 im Foyer des Sozialministeriums zurück. Im Juni begrüßten wir auf einer Veranstaltung in Potsdam neue Mitglieder aus den Reihen der brandenburgischen Familienzentren und erarbeiteten gemeinsam Zielstellungen. Zuvor hatte die „Landesarbeitsgemeinschaft Mehrgenerationenhäuser Brandenburg“ (LAG MGH) entschieden, sich den Familienzentren zu öffnen und in diesem Sinne auch eine Namensänderung in „Landesarbeitsgemeinschaft Familienzentren und Mehrgenerationenhäuser“ (LAG FaM) durchzuführen.
Im Oktober fand eine zweitägige Klausur am Seddiner See statt. Im Dezember blickten wir mit vielen Wegbereitern auf 10 Jahre Servicestelle LAG MGH zurück. Es war die letzte offizielle Veranstaltung für Heike Kötter, die die Servicestelle seit dem Jahr 2019 mit Leben gefüllt hat. Ein herzliches Dankeschön für das große Engagement und die Tatkraft der letzten Jahre!
Ab 01.01.2026 übernimmt Mirjam Brademann die Aufgaben der Servicestelle, die Dank der fortlaufenden Förderung mit Landesmitteln weiter bestehen kann.

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Wir möchten das Jahresende zum Anlass nehmen, den unzähligen engagierten Menschen rund um die Mehrgenerationenhäuser und Familienzentren im Land Brandenburg Danke zu sagen! Danke an euch ehrenamtlich Aktive für die Zeit, die Ideen, die Tatkraft, durch die die Häuser täglich mit Leben erfüllt werden. Danke an die Mitarbeitenden, die mit so viel Energie und Herzblut das „füreinander – miteinander“ möglich machen und trotz der Vielzahl an Aufgabenbereichen für die Menschen vor Ort da sind. Danke an die verlässlichen PartnerInnen in den Kommunen, in den Verwaltungen, den Sozialeinrichtungen, Vereinen, Verbänden, Arbeitsgemeinschaften, Wirtschaftsunternehmen und viele mehr. Ein besonderer Dank geht an das Sozialministerium Brandenburg für die langjährige konstruktive Zusammenarbeit.

Auch wenn uns in Brandenburg die globalen, lokalen und persönlichen Herausforderungen auch 2026 weiter begleiten werden, blicken wir mit etwas Vorfreude ins neue Jahr.

Von 10. März bis 07. Mai dürfen wir unsere farbenfrohe Ausstellung zur Arbeit der Mehrgenerationenhäuser und Familienzentren im Foyer des Landtages präsentieren. Die feierliche Eröffnung wird am Dienstag, den 10.03.2026 um 18 Uhr stattfinden und darf gern besucht werden.
Außerdem gibt es mit dem 20-jährigen Jubiläum des Bundesprogrammes Mehrgenerationenhaus einen echten Grund zu feiern! Natürlich vielfältig, bunt und gemeinsam mit den vielen lieben Menschen, die die ereignisreiche Reise durch zwei Jahrzehnte „füreinander – miteinander“ in Brandenburg begleitet und möglich gemacht haben!

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Die LAG Familienzentren und Mehrgenerationenhäuser (LAG FaM) hat am 27. Juni 2025 interessierte Familien-Einrichtungen, deren Träger und VertreterInnen aus der Landespolitik nach Potsdam eingeladen, um Chancen und Ziele der Öffnung der LAG gemeinsam zu erörtern. Außerdem konnten die neuen Mitglieder feierlich begrüßt werden.

Wir danken allen Mitwirkenden und Gästen, für die gelungene Veranstaltung sowie den konstruktiven Austausch und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

 

Hier geht es zur Bildergalerie und zum Hintergrund >>

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Landes-Sozialministerin Müller eröffnet Ausstellung im Ministerium für Gesundheit und Soziales über die Arbeit der Familienzentren und Mehrgenerationenhäuser im Land Brandenburg
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Hier geht es zur Pressemitteilung des Ministeriums >>
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Viel Zeit und Herzblut haben wir mit der inhaltlichen, konzeptionellen und optischen Ausgestaltung der Ausstellungsbanner verbracht und nun darf sie endlich auch der Öffentlichkeit präsentiert werden! Farbenfroh und praxisnah bringt die von Julia Dittrich konzipierte und gestaltete Ausstellung auf den Punkt, warum die Familienzentren und Mehrgenerationenhäuser im ganzen Land Brandenburg unter anderem Glücksbringer, Chancenbereiter, Ansprechpartner und so vieles mehr sind. Wir freuen uns über die rundum gelungene Veranstaltung mit vielen interessierten Besucher:innen und laden bis 6. Juni 2025 jeden Interessierten ein, sich selbst ein Bild zu machen.

 

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Auf Einladung der Servicestellen Familienzentren besuchten am 10. März 2025 Abgeordnete des Landtagsausschusses für Gesundheit und Soziales das Familienzentrum Haus Kiebitz in Rüdersdorf. Im Rahmen des dreistündigen Besuchs konnten die Abgeordneten sich ein umfassendes Bild von den vielfältigen und bestens im Sozialraum vernetzten Aktivitäten des Familienzentrums und des mobilen Beratungsbusses machen.

 

Hier finden Sie die Pressemitteilung (PDF)

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Information auf der Website des Ausschusses (Link)

 

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Familienzentren und Mehrgenerationenhäuser: Orte für Zusammenhalt, Teilhabe und
Zukunftsgestaltung
Die Familienzentren und Mehrgenerationenhäuser im Land Brandenburg sind Schlüsselakteure für
gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie stehen für demokratische Werte, soziale Solidarität und
interkulturelle Vielfalt. Ihre Arbeit ist heute wichtiger denn je, denn sie:

  • vermitteln demokratische Grundwerte und fördern Bürgerbeteiligung,
  • sind Begegnungsorte für alle Generationen,
  • stärken das soziale Miteinander durch gemeinschaftliche Erlebnisse,
  • fungieren als Mittler zwischen Bürger:innen, Politik und Verwaltung,
  • fördern kulturelle Teilhabe und Chancengleichheit,
  • unterstützen digitale Bildung und schützen das Recht auf analoge Teilhabe,
  • setzen sich für nachhaltiges Verhalten und Gesundheitsvorsorge ein.

Sie sind mehr als soziale Einrichtungen – sie sind Zukunftswerkstätten für eine solidarische
Gesellschaft.

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Positionspapier Download (PDF)

In diesem Positionspapier werden die vielfältigen Wirkungsbereiche der Familienzentren und Mehrgenerationenhäuser deutlich und wie die Einrichtungen gesellschaftlichen Herausforderungen begegnen.

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Die Landesarbeitsgemeinschaft der Mehrgenerationenhäuser Brandenburg freut sich, die Erweiterung ihrer Mitglieder aus den Reihen der Brandenburger Familienzentren bekannt zu geben.
Mit diesem Schritt wird die LAG künftig unter dem neuen Namen „Landesarbeitsgemeinschaft der Familienzentren und Mehrgenerationenhäuser“ (LAG FaM) auftreten. Die LAG öffnet sich damit für Familienzentren, die nicht an einem Mehrgenerationenhaus angesiedelt sind und generationenverbindend arbeiten.
Die LAG FaM ist ein Netzwerk, das sich für die Förderung von Mehrgenerationenhäusern und Familienzentren einsetzt. Mehrgenerationenhäuser und Familienzentren bieten eine Vielzahl von Dienstleistungen und Programmen, die Familien in ihrer Entwicklung unterstützen und ihnen helfen, sich gesellschaftlich zu integrieren.
Durch die Bündelung von Ressourcen und den fachlichen Austausch ist es möglich, gezielt auf die Herausforderungen einzugehen, vor denen Familien heute stehen. Die Entscheidung, Familienzentren in das bestehende Netzwerk zu integrieren, ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der sozialen Infrastruktur in Brandenburg. 
Die LAG FaM lädt alle Interessierten Familien-Einrichtungen ein, sich anzuschließen.

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Pressemitteilung Download (PDF)

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Das neue Logo der Landesarbeitsgemeinschaft Mehrgenerationenhäuser und Familienzentren Brandenburg (LAG FaM)
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Die neue brandenburgische Regierung nimmt ihre Arbeit auf und bekennt sich im Koalitionsvertrag (herunterladen als PDF)  zur Fortführung des Landesprogramms Familienzentren. Dort heißt es auf Seite 41: „Neben finanzieller Entlastung brauchen Familien Betreuungs- und Beratungsangebote. Hier spielen die Familienzentren eine wichtige Rolle. Der seit 2019 erfolgte Auf- und Ausbau über das Landesprogramm Familienzentren ist weiter fortzuschreiben. Dazu wird die Koalition die Förderung der Familienzentren verstetigen und weiter stärken.“

Hier geht es zur Pressemitteilung des Landes >

Die Familienzentren und Mehrgenerationenhäuser im Land Brandenburg haben in der Vergangenheit gezeigt, dass sie einen unverzichtbaren Beitrag für das Gemeinwohl und das gesellschaftliche Zusammenleben aller Generationen leisten. Wir werden weiter verlässliche, impulsgebende und wirkungsvolle Partner sein und für alle Menschen im Land wohnortnahe, niedrigschwellige Angebote machen. Viele der im Koalitionsvertrag verankerten sozialen Ziele werden bereits in den Familienzentren und Mehrgenerationenhäusern gelebt, darunter z.B. Prävention von (Kinder-)Armut, Schaffung familienfreundlicher Lebensbedingungen, Betreuungs- und Beratungsangebote für Familien, Unterstützung eines selbstbestimmten Lebens im Alter, gesellschaftliche Teilhabe, Lebenslanges Lernen, wirkungsvolle Jugendarbeit, Förderung der Mitwirkungsrechte für Kinder und Jugendliche, Zugang zu Kultur für alle Menschen, Stärkung kultureller Ankerpunkte im sozialen Raum und viele weitere.

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Seit September 2019 werden in Brandenburg mit dem Landesprogramm „Familienzentren“ familienfreundliche Strukturen erfolgreich auf- und ausgebaut und Lebenschancen von Familien verbessert.
Mit wirkungsvollen wohnortnahen Angeboten für die ganze Familie tragen die Einrichtungen u.a. zur Verbesserung der Situation von Kindern und Jugendlichen bei, beraten und unterstützen armutsgefährdete Familien, unterstützen Seniorinnen und Senioren und haben sich als niedrigschwellige Anlaufstellen für alle Menschen unterschiedlichster Herkunft etabliert. Auch bei den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen in Brandenburg werden die Familienzentren und Mehrgenerationenhäuser aktive Partner sein.

Bei einer kleinen Festveranstaltung am 05.11.2024 in Potsdam wurde auf die gemeinsamen Entwicklung der vergangenen fünf Jahre und die Bedeutung der inzwischen 51 Familienzentren im Land Brandenburg geschaut.

 

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Antworten der Landesverbände der Parteien SPD, CDU, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen sowie FDP

(Download als PDF, Stand 10.09.2024)

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5 Fragen an die Parteien im Land Brandenburg

 

Welche Positionen, Ideen, Visionen haben die verschiedenen Parteien? Unsere Fragen an die Parteien:

  • Wie wollen Sie das ehrenamtliche, bürgerschaftliche Engagement in den Häusern verlässlich fördern?
  • Wie wollen Sie uns unterstützen, dass die Familienzentren Teil der kommunalen Sozialplanung werden?
  • Was können Sie dafür tun, dass die Häuser über eine verlässliche Infrastruktur (Finanzierung und Ausstattung) verfügen, um dem Engagement einen zuverlässigen Gestaltungsraum geben zu können?
  • Mit welchen Maßnahmen beabsichtigen
    Sie, Familienzentren als generationsverbindende Infrastruktur zu sichern und
    Ihre flächendeckende Ausweitung voranzubringen?
  • Wie können Sie uns konkret dabei unterstützen, dass unsere Häuser lebendige Orte des demokratischen und gesellschaftlichen Zusammenhaltes bleiben?
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